• Home
  • Unternehmen
  • Shop
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Sitemap
  • Reisemobile
    • Van
    • Van Exclusive
    • Van Exclusive DL
    • Siesta
    • Siesta Exclusive
    • Toskana
    • Toskana Exclusive
    • Toskana Exclusive mit Hubbett
    • Sphinx
  • Caravans
    • De Luxe
    • Excellent
    • Prestige
    • La Vita bionda
    • La Vita veneto
  • Vertragshändler
  • Argumente
    • für Reisemobile
    • für Caravans
  • Aktuelles
    • News & Termine
    • Oh Hobby Day
    • Happy Hobby Weekend
  • Abenteuer Hobby
    • Erlebnis-Reisen
    • 1001 Tage
    • Hobby heute online
    • Hobby Kundentreffen
  • Kataloge
    • Download
    • Bestellformular
    • Online durchblättern
Logo Hobby
Kategorie

Abenteuer Hobby

  • Erlebnis-Reisen
  • 1001 Tage
    • Die Hiltmanns stellen sich vor
    • Wie alles begann
    • Unser mobiles Zuhause
    • Bloß nichts vergessen
    • Das Reisetagebuch
    • Die Fotogalerien
    • Gästebuch
  • Hobby heute online
  • Hobby Kundentreffen

Sprache

  • Deutsch
  • English
  • français
  • ##-dutch-##
1001 Tage Logo

Das Reisetagebuch

Hier finden Sie alles über die neuesten Reiseerlebnisse der Hiltmanns auf dem amerikanischen Kontinent.

Zurück zur Übersicht

Mi. 05.05.2010

Chichen Itza

Unsere Fahrt nach Chichen Itza führte über Valladolid. Vor drei Wochen hatten wir hier, in der kleinen sympathischen Ford-Werkstatt, den Wartungsservice für unseren Ford Transit erledigen lassen. Ein erforderliches Ersatzteil für unsere Kupplung musste erst bestellt werden. Wir verständigten uns darauf, auf der Fahrt nach Chichen Itza kurz vorbeizukommen und den Kupplungsgeberzylinder wechseln zu lassen. Leider hatte ich den Service zu früh gelobt. Das Teil war noch nicht geliefert, es würde noch mal 10 Tage dauern. An den geschäftigen Anrufen und dem Durchgeben der Fahrgestellnummer konnte ich erkennen, dass das Teil noch gar nicht bestellt worden war. Vielleicht hatte man geglaubt, dass ich nicht wieder komme. Ich war enttäuscht. Kathi hätte das Teil problemlos aus Deutschland mitbringen können. Vielleicht sind hier auch meine deutschen Maßstäbe fehl am Platz.

In Piste, dem kleinen Ort nahe Chichen Itza, haben wir auf dem Campingplatz des Hotels Stardust Inn übernachtet, um am nächsten Morgen ganz früh an der bekanntesten archäologischen Stätte Yucatans zu sein. Nur wenige Minuten waren es von Piste nach Chichen Itza und zum großen Parkplatz. Hier steht das monumentale Empfangsgebäude, das uns schon einen ersten Eindruck von der touristischen Bedeutung dieser Mayastätte gab. Schön war, dass es hier Tageskarten gab, die zum mehrmaligen Betreten des Geländes berechtigten.

Kurz hinter dem Eingang sahen wir die meisterhaft gebaute Kukulkán-Pyramide, das eindrucksvollste und wohl auch bekannteste Bauwerk von Chichen Itza. Die Pyramide wurde um 800 begonnen und später – zwischen 1100 und 1300 – von den Tolteken fertig gestellt. Beeindruckend sind die Perfektion der Bauausführung sowie die exakte Ausrichtung der Pyramide auf den Einfall der Sonnenstrahlen während der Tagundnachtgleiche. Am 21. März und am 23. September jeden Jahres wirft die tief stehende Sonne ein gewelltes Schattenband auf die nördliche Aufgangstreppe. Dabei entsteht der Eindruck, eine Schlange würde sich von oben herab winden – der Herabstieg Kukulkáns.

Die astronomischen Erkenntnisse hatten die Mayas durch eine jahrelange Himmelsbeobachtung erworben. Ein weiteres interessantes Gebäude in Chichen ähnelt einem modernen Observatorium. Von diesem, als El Caracol bezeichneten Kuppelbau beobachteten die Mayas über Jahrzehnte Nacht für Nacht die Sterne. Ohne optische Instrumente, ausschließlich unter Nutzung von Peilkanten und ihres logischen Denkvermögens, waren sie in der Lage, Sonnen- und Mondfinsternisse, den Lauf und die Position der Gestirne sowie die genaue Ausrichtung der Kukulkan-Pyramide zur Erzeugung des Schlangeneffekts vorauszusagen.

Chichen Itza ist wirklich eine archäologische Sensation! Leider konnten wir kein einziges Bauwerk betreten, auch die Kukulkán-Pyramide nicht mehr. Genervt haben uns die unzähligen Souvenirhändler, die jeden Weg belagerten und blockierten. Damit geht viel von der Stimmung an diesem großartigen Ort verloren.
 
Die abendliche Licht- und Tonschau rundete diesen Tag ab.

Zurück zur Übersicht

Zu den Fotogalerien


  • Seite drucken
  • Seite empfehlen