Hobby modernisiert und erweitert die Caravan-Produktion

Um der steigenden Nachfrage nach Caravans der Marke Hobby gerecht zu werden, hat das norddeutsche Unternehmen eine zusätzliche Montagehalle in Betrieb genommen. Seit Anfang des Jahres stehen in Fockbek insgesamt drei leistungsstarke Fertigungsbänder für die Wohnwagen-Produktion zur Verfügung.

v.l.: Hobby-Geschäftsführer Michael Striewski und Produktionsleiter Stefan Lühe feiern gemeinsam mit dem Mitarbeiter-Team die Inbetriebnahme der neuen Montagehalle.

Fockbek, Februar 2018 – Der Wohnwagen erlebt zurzeit europaweit eine Renaissance. In Deutschland stieg die Caravan-Produktion 2017 branchenweit um 7,7 Prozent und erzielte damit den besten Wert seit 2008. Die Nachfrage nach Caravans der Marke Hobby ist hierbei überdurchschnittlich hoch. Sie wird vor allem vom exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis, der hochwertigen Komplettausstattung sowie der großen Modellvielfalt, die sich im Variantenreichtum der sieben verschiedenen Caravan-Baureihen niederschlägt, nachhaltig beflügelt.

Um die zahlreichen Kundenwünsche möglichst zeitnah zu erfüllen und lange Wartezeiten auf das jeweilige Wunschmodell zu vermeiden, hat Hobby in nur 12-wöchiger Planungs- und Bauzeit eine bestehende Werkshalle am Unternehmensstandort Fockbek umgebaut, um darin Caravans zu produzieren. In die Planung und Einrichtung der hochmodernen Fertigungsstraße flossen alle Erfahrungen aus 50-Jahre-Caravanbau sowie sämtliche Erkenntnisse, die bei der Produktion in den beiden bestehenden Montagehallen im Laufe der Zeit gewonnen wurden, ein. Das schlägt sich nicht nur in der reinen Produktionstechnik nieder, sondern auch in den effektiveren Arbeitsabläufen und besseren Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Generell wurde viel Wert auf Ergonomie am Arbeitsplatz gelegt. 

Eine entscheidende Rolle in der modernen Caravan-Produktion spielt bei Hobby inzwischen die Gruppenarbeit. Die einzelnen Arbeitsgruppen bestehen aus sechs Mitarbeitern, die gemeinsam als Team eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeiten und Aufgaben erfüllen. Das Spektrum reicht von Tätigkeiten in der Tischlerei, in der Fahrgestellmontage, der Möbelfertigung bis hin zur Endmontage. „Jeder einzelne Mitarbeiter soll möglichst alles können“, erläutert Hobby-Produktionsleiter Stefan Lühe das Prinzip, von dem beide Seiten profitieren: die Mitarbeiter und das Unternehmen. Denn die Vielzahl unterschiedlicher Tätigkeiten sorgt einerseits für Abwechslung am Arbeitsplatz und andererseits für hohe Flexibilität beim Einsatz der Mitarbeiter. Die optimierten Arbeitsabläufe schlagen sich zudem in kürzeren Wegen und besserer Logistik innerhalb der Produktion nieder. Dies und eine höhere Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter sind wichtige Faktoren zur Erreichung der hohen Qualitätsstandards.

Alle Komponenten stehen griffbereit zum Einbau in die Caravans bereit. Kurze Wege erhöhen die Produktivität.

Die Montage der Caravans erfolgt in Gruppenarbeit. Jeder Arbeitsgruppe ist ein Logistiker zugeordnet, der für den Nachschub sorgt.

v.l.: Hobby-Geschäftsführer Michael Striewski und Produktionsleiter Stefan Lühe feiern gemeinsam mit dem Mitarbeiter-Team die Inbetriebnahme der neuen Montagehalle.

Die neue Fertigungsstraße zeichnet sich durch ergonomische Arbeitsplätze aus.