Der Ausbildungs­beruf

Holzmechaniker/-in
bei Hobby

Hobby – Gebaut fürs Leben.

Das Hobby-Wohnwagenwerk ist europaweit die Nummer 1 im Caravanbau und zugleich ein führender Hersteller von Reisemobilen. Das inhabergeführte Unternehmen hat seinen Stammsitz in Fockbek bei Rendsburg mit zur Zeit knapp 1.000 Beschäftigten.

Rund 10.000 Wohnwagen und 1.500 Reisemobile verlassen pro Jahr das Werk, um Caravaning-Freunden im Urlaub  ein mobiles Zuhause zu bieten.

Gemeinsam zum Erfolg.

Eine wichtige Säule des Unternehmens sind qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter. Die Ausbildung hat einen seit jeher einen sehr hohen Stellenwert. In der betriebseigenen Lehrwerkstatt für Holzmechaniker stellt Hobby bis zu 30 Ausbil­dungsplätze zur Verfügung.

An den Hobelbänken der Lehrwerkstatt findet der erste Teil der dreijährigen Ausbildung statt. Die angehenden Holzmechanikerinnen und Holzmechaniker erlernen dort unter fachkundiger Anleitung den richtigen Umgang mit Materialien und Werkzeugen.

Spaß bei deiner Arbeit.

Natürlich bleibt bei allem Ernst und Eifer an der Sache der Spaß nicht auf der Strecke. Nach der Grundausbildung in der Lehrwerkstatt geht es bereits im zweiten Lehrjahr ins echte Arbeitsleben.  Als Auszubildender durchläufst du dann alle wichti­gen Abteilungen des gesamten industriellen Fertigungsprozesses und lernst dabei die Produktion von Freizeitfahrzeugen hautnah kennen. Im Dreiwochentakt arbeitest du nun wechselseitig in der Produktion und in der Lehrwerkstatt.

Die Tätigkeiten im Caravan- und Reisemobilwerk sind anspruchs- voll und vielseitig. Neben den handwerklichen Arbeiten in der Montage, Vorfertigung oder Tischlerei ist auch der Umgang mit dem PC erforderlich, da in der Produktion auch mit computergestützten Maschinen gefertigt wird.

Spaß bei deiner Arbeit

Gerüstet für deine Zukunft.

Wer den Beruf des Holzmechanikers erlernen möchte, sollte einen guten Haupt- oder Realschulabschluss vorweisen. Gute Mathematikkenntnisse, Neigung zu handwerklichen Tätigkeiten mit körperlichem Einsatz, eine Vorliebe für den Umgang mit natürlichen Materialien und Interesse an mechanisch-technischen Abläufen sollten ebenfalls mitgebracht werden. Mädchen und Jungen sind natürlich gleichermaßen willkommen.

Begleitet wird die praktische Berufsausbildung durch  Blockunterricht an der Berufsschule. Wer die Ausbildung zum Holzmechaniker erfolgreich absolviert hat, darf sich über gute Berufsperspektiven freuen. Für Holzmechaniker bieten sich  zahlreiche interessante Alternativen, etwa als zukünftiger Mitarbeiter im Hobby-Wohnwagenwerk, in der Möbelferti­gung, im Tischlereihandwerk oder im Schiff- und Yachtbau.

Kreative Wettbewerbe.

Am Jahresende wird die Hobby-Lehrwerkstatt für Holzmechaniker stets zur kreativen Ideenschmiede. Dann fertigen die Auszubildenden Werkstücke nach ihren eigenen Vorstellungen. Das Ergebnis ist jedes Mal beeindruckend.

Schlagzeug

Fabian Falkinger macht in 
seiner Freizeit Musik in einer Band. Da lag es für ihn natürlich nahe, ein Instrument zu bauen, auf dem er selbst spielen kann. Herausgekommen ist dabei eine Cajón, eine so genannte Kistentrommel mit sattem Klang.

Schmuckkasten

Besser lässt sich Schmuck nicht aufbewahren als in der wunderschönen Nussbaum-Truhe von Tim Koenemann. Ihr Deckel ist aufwändig gerundet, die Seitenteile mit Zinken passgenau zusammengefügt. In der Tat ein überaus schmuckes Kästchen.

Kerzenhalter

Die vier Glasscheiben werden von sauber verzahnten Ecken aus Eichenholz gehalten. Aus dem gleichen Holz besteht der rustikale Stamm, den Lisa Brumm ebenfalls bearbeitet hat und der nun ihrem filigranen Kerzenhalter als stabiler Untersatz dient.

Zeitungsständer

Praxistest bestanden: In den soliden Zeitungsständer von Christopher Suhr passen locker einige Jahrgänge von Hobby heute. Der stabile Griff ist aus Nussbaumholz gedrechselt. Damit lässt sich der Ständer gut packen und mitsamt Inhalt wie ein Koffer transportieren.

Karten-Tisch

Mit ihrem Sofa-Tisch holt Melanie Ohm buchstäblich die ganze Welt ins Wohnzimmer, denn die Tischplatte schmücken die Erdteile. Sie sind fein säuberlich als Intarsien in die Oberfläche eingearbeitet. Eigentlich viel zu schade, um darauf etwas abzustellen.

Zauberwürfel

Nein, hier war nicht Harry Potter, sondern Joschua Remmert am Werk. Aus Nussbaum und anderen Hölzern hat er diesen einzigartigen Würfel gefertigt, an dem sich vermutlich noch manch ein Zauberlehrling die Zähne ausbeißen wird.

TV-Tisch

Oben drauf steht das Fernsehgerät und darunter ist Platz für Zeitschriften, Bücher oder DVDs. Auch zwei Fächer mit Türen aus hellem Plexiglas hat Alexander Pelka in seinen originellen TV-Tisch aus schwarz gebeizter Esche eingebaut. Ein sehr pfiffiges Möbelstück.

Schubladen-Regal

Schrank, Regal, Kommode. Marius Wascher hat ein echtes Multitalent auf die wohlgeformten Füße gestellt: Praktisch und schön zugleich. Die Schublade besteht aus massivem Kiefernholz, die Regalteile sind mit dunklem Teak furniert.

Nachttisch

Für den Schriftzug „holstein kiel“ stand ein altes Wappen des Kieler Sportclubs Pate. Annemarie Königsberger hat mit diesen Intarsien in Form von Buchstaben die Platte ihres Nachttisches versehen. Geschützt wird die Oberfläche später von einer Glasplatte.

Plattenspieler

Den guten alten Plattenspieler der Marke Dual hat Tobias Kock über das Internet besorgt, um daraus ein ganz individuelles Musikgerät zu machen. Die warmen Holztöne des neu angefertigten Korpus und die coole LED-Lichtleiste bilden eine gut gelungene Einheit.

Schatztruhe

Das dunkle Holz des Nussbaums passt perfekt zur kleinen Schatztruhe von Simon Gosch. Sie lässt sich sogar abschließen und eignet sich daher bestens zum Verwahren von Schmuck, Münzen und anderen Werten.

Couchtisch

Den Couchtisch von Maximilian Bornhöft ziert eine Tischplatte aus Hirnholz, das wie edles Parkett daherkommt. Ebenso pfiffig wie praktisch sind die beiden Drehfächer an den Tischseiten zum Aufbewahren kleiner Dinge.

Coole Projekte.

Auf dem Wacken Open Air (W:O:A) 2014 hat ein Hobby PREMIUM für Furore gesorgt. 2016 wurde ein extravaganter Hobby Vantana von den Auszubildenen der Hobby-Lehrwerkstatt aufgebaut und später für einen guten Zweck bei Ebay versteigert. 

Viele Impressionen zum stylischen Vantana sind auf der Hobby Wacken Seite zu finden.

„Wir haben uns gemeinsam überlegt, wie der Wohnwagen aussehen soll und was wir so alles einbauen können. Es hat uns allen unheimlich viel Spaß gemacht“

Mareike K., Auszubildende im ersten Lehrjahr
Coole Projekte

Der Ausbildungsberuf Holzmechaniker/-in bei Hobby

Unser Ausbildungs-Team für den Ausbildungsstart im September 2018 ist komplett! Wir freuen uns jedoch bereits jetzt über aussagekräftige Bewerbungen für den Ausbildungsstart 2019 - möglichst per E-Mail (Anhänge bitte nur im PDF-Format) an personal(at)hobby-caravan.de.

 

Viele Jahre Erfahrung im Caravanbau, höchste Qualitätsanforderungen an Material, Konstruktion und Fertigung und der Einsatz von qualifizierten Mitarbeitern und modernen Fertigungsanlagen haben Hobby zum weltweiten Marktführer gemacht. Für deine Ausbildung zur Holzmechanikerin oder zum Holzmechaniker stehen dir in unserem Unternehmen kompetente und erfahrene Ausbilder und hochmoderne Technik zur Verfügung.

Zu deinen Aufgaben gehören das Einrichten, Bedienen und Warten von Maschinen für das Zuschneiden von Furnieren, zum Sägen, Bohren, Fräsen oder Pressen von Bauteilen. Zur Herstellung von Möbeln und anderen Ausbauteilen be- und verarbeitest du unterschiedliche Holzwerkstoffe wie Schnitthölzer, Furniere, Verbundplatten, aber auch Kunststoffe, Metallteile und Gläser.

Ausbildungsabteilungen bei Hobby:

  • Lehrwerkstatt
  • Tischlerei
  • Montagebänder
  • Alle Produktionsbereiche

Einstellungsqualifikationen:

  • Guter Haupt- oder Realschulabschluss
  • Gute Kenntnisse in Mathematik
  • Neigung zu handwerklichen Tätigkeiten mit körperlichem Einsatz
  • Vorliebe für den Umgang mit natürlichen Materialien
  • Interesse an mechanisch-technischen Abläufen

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Berufsschule:

Berufsbildungszentrum Rendsburg-Eckernförde. Der Unterricht findet in Unterrichtsblöcken statt.

Übernahmemöglichkeiten, berufliche Qualifikationen und Fortbildung:

  • Auszubildende haben nach erfolgreichem Abschluss gute Aussichten auf eine qualifizierte Tätigkeit in der Freizeitindustrie (zunächst befristet auf zwölf Monate)
  • Fort- und Weiterbildung durch Lehrgänge/Seminare im Rahmen der Spezialisierung (Einsatzgebiet) im Unternehmen